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Ultraschall-Messtechnik made in Germany

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Compumix

Mischer

Der COMPUMIX ist ein Zwangsmischer mit Planetengetriebe für eine intensive Mischwirkung. Er basiert auf dem bewährten HOBART N50. Die Paddelgeometrie und die Rührgeschwindigkeiten entsprechen der Zementnorm DIN EN 196-1:2011-11 (D). Durch den Einbau einer speziellen Messzelle ist der CompuMix in der Lage, eine frei wählbare Verarbeitbarkeit des Mischgutes während des Mischvorganges reproduzierbar einzustellen und anzuzeigen.

Der zeitliche Verlauf des Mischvorganges ist über die mitgelieferte Software* ablesbar. Es ist außerdem möglich, Zielkonsistenzen und maximale Mischzeiten grafisch darzustellen. Mit dem COMPUMIX können beispielsweise Sande bis 2 mm Größtkorn, Putz- und Mauermörtel, Zusatzmittel, Zusatzstoffe und Bindemittel hinsichtlich ihrer verarbeitungstechnischen Eigenschaften untersucht, verglichen und charakterisiert werden.

Eigenschaften:

  • Zwangsmischer auf Basis des Hobart N50 mit präzisem Planetenrührsystem
  • Robustes 3-Gang-Vollzahnradgetriebe
  • Rührkessel und Flachrührer aus CrNi-Stahl
  • Messzelle inkl. A/D-Wandler mit USB-Ausgang
  • Software COMPUMIX zur online-Darstellung und Aufzeichnung des Mischvorganges mit individuellen Zielkonsistenzen

* Details zur Software entnehmen Sie bitte unserer Softwarerubrik

CompuMix - Mischer
Mischer CompuMix
Technische Daten:
Kesselinhalt: max. 5 Liter
Getriebe: 1. Gang 136 U/min, 2. Gang 281 U/min, 3. Gang 580 U/min
Elektr. Anschluss: 230 Volt 50 Hz, 0.12 KW
Gewicht: 22 kg
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Impakt-Echo

Messsystem

Das Impakt-Echo-Verfahren wird bei Untersuchungen an einseitig zugänglichen Betonbauteilen zur Bestimmung der Materialdicke sowie zur Fehlstellenortung eingesetzt.

Grundlage des Verfahrens ist die Untersuchung des Laufzeit- und Frequenzverhaltens der Longitudinalwelle an unterschiedlichen Messpunkten des zu untersuchenden Objekts. Beim Impakt-Echo-Verfahren wird das Schallsignal durch eine mechanische Impulsanregung (Impakt), z. B. einem Hammerschlag(s.a. Zubehör: Impakt-Hammer) auf das Prüfobjekt erzeugt. Die dadurch entstehende Dicken-Resonanz im Prüfobjekt (Plattengeometrie vorausgesetzt) wird mit einem breitbandigen Empfänger durch Ankopplung auf der Oberfläche aufgenommen und mit der Software „LightHouse Impakt“ ausgewertet. Praktische Anwendung findet dieses Verfahren bei der zerstörungsfreien Messung der Wanddicke von Tunnelinnenschalen. Dazu werden über ein vorgegebenes Raster der First- und Blockfugenbereich auf Minderdicken untersucht.


Literatur: Verkehrsblatt-Dokument Nr. B5327 [RI-ZFP-TU] von 3/2001 sowie Mähner, Rath und Willmes: Zerstörungsfreie Dickenbestimmung von Tunnelinnenschalen –Tunnel 8/2007

Technische Daten:
Messbereich (Dicke): 15 cm bis 100 cm
Amplitudenauflösung: 12 Bit
Abtastrate: 20 kHz bis 10 MHz
Frequenzauflösung: 300 Hz (Standard-Setup) bis maximal 1,25 Hz
Y-Empfindlichkeit: 20 mV bis 10 Volt
Impakt-Sensor-Frequenzbereich: 10 Hz bis 10 kHz +/-1 dB
Stromversorgung: USB
Datenblatt

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Stoßsonde ISD

Oberflächenmessung von Naturstein, Beton & mehr

Die Stoßsonde ISD misst an der Oberfläche von Naturstein, Beton, Putz, Mörtel usw. das elastische Materialverhalten auf einen Stoßimpuls, ähnlich dem bekannten Rückprallhammer. Im Gegensatz zu diesem wird das Signal ausschließlich während des ersten Kontaktes zwischen dem Impaktor und der Materialoberfläche aufgezeichnet und beinhaltet nicht den Rückprall der Impaktormechanik. Neben dem Anregungsimpuls wird auch die elastische Oberflächenverformung des Materials mit aufgezeichnet, die mit den Materialeigenschaften, vor allem mit dem dynamischen E-Modul korreliert ist.

Der im Impaktor eingesetzte Sensor besitzt eine plane polierte Koppelfläche zur Stoßerzeugung und Signalaufnahme. Der notwendige Weg für die Stoßerzeugung wird über ein elektronisch angesteuertes System realisiert, welches auch die Haltefunktion (Rückzugsfunktion) bei einer Stoßrichtung nach unten realisiert.

Die Messung in Form des oben beschriebenen Verfahrens mit direkter Ankopplung der Stahlfläche des Sensors ist in den folgenden Signalen dargestellt. Dazu wurden zwei Gruppen mit jeweils ähnlichen Eigenschaften - Aluminium und Marmor (E-Modul ca. 65 - 75 kN/mm²) - sowie Sandstein geschädigt und ungeschädigt (E-Modul ca.10 - 25 kN/mm²) gemessen.

Stoßsonde ISD
Stoßsonde ISD
Technische Daten:
Probengröße: Laborproben minimal 5 x 5 x 5 cm, nach oben unbegrenzt
Messbereich E-Modul: ca. 1 kN/mm2 bis 250 kN/mm2
Stromversorgung: USB des PC
Gewicht: 2,3 kg
Datenblatt:

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AE-System

mit 2, 4 oder 8 Kanälen

Akustische Emission (AE) mehrkanalig messen mit dem GEOTRON® AE-System. Das System ist einsatzfertig ausgestattet und besteht aus der Signalerfassungsbox mit USB-Anschluss für den PC, der Software LightHouse AE, der IEPE-Stromversorgung für die AE-Aufnehmer sowie den Miniatur-Aufnehmern mit Anschlusskabel und Montagehalterung.

Das AE-System eignet sich für die Aufzeichnung von akustischer Emission durch Belastungs- und Ermüdungserscheinungen an Bauwerken oder Bauteilen aus Beton oder Naturstein ebenso wie für Schwingungs-Messung und -Analyse an bewegten oder rotierenden Anlagen, wie Maschinen oder Motoren. Der Erfassungszeitraum kann variabel bis hin zum Langzeitmonitoring über die Software gestaltet werden. Für diesen Einsatz ist ein energiesparender Industrie-PC empfehlenswert und kann als Ergänzung mit geliefert werden.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Messung von Infraschall mit Frequenzen unterhalb der Hörschwelle von ca. 16 Hz bis 0,1 Hz. Quellen für tieffrequente Geräusche sind z. B. Windkraftanlagen oder durch Straßenverkehr, Schienenverkehr oder Baustellen erzeugter Lärm.

AE-System
AE-System
Technische Daten:
Aufzeichnungs-/ Übertragungsbereich: 0,2 Hz bis 25 kHz
Abtastrate: 100 S/s bis 128 kS/s (100 Hz bis 128 kHz)
Speichertiefe: 1 kB bis 64 kB
Aufzeichnungsdauer für 1 Ereignis: 7,81 ms bis 10,6 min
Stromversorgung: USB (2-Kanal), Stecker-Netzteil 230 V (4- und 8-Kanal)
Sensorbefestigung: Montagevorrichtung schraub- oder klebbar
Datenblatt:

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