Ultraschall-Messgeräte

Messgeräte zur Ultraschalluntersuchung an Naturstein, Beton
und zur wissenschaftlichen Arbeit im Labor

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Die zerstörungsfreie Ultraschallprüfung von Beton und Naturstein ist eine seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzte Untersuchungsmethode. Aber auch viele andere Werkstoffe, wie z. B. Asphalt, Graphit, Keramik oder Kunststoffe, können mittels Ultraschallmessung auf ihre Materialeigenschaften und Fehlerfreiheit geprüft werden.

Eine Durchschallung der Materialprobe mit Messstrecken von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern ergibt primär die Laufzeit der Schallwelle sowie deren genaue Geschwindigkeit. Die weitere Berechnung von Gefügeeigenschaften, wie z. B. dem dynamischen E-Modul, ist so leicht möglich.

Für die unterschiedlichsten Anforderungen der Werkstoffprüfung bieten wir aus einer breiten Palette von Ultraschallgeräten und -prüfköpfen die optimale Lösung und Gerätekombination.

Eine Anwendung mit besonderen Ansprüchen an die Unversehrtheit von Material und Oberfläche ist die Untersuchung von Skulpturen aus Marmor oder Sandstein. Die große Anzahl von Veröffentlichungen zu diesem Thema bestätigen die Notwendigkeit und Sensibilität der Untersuchungen.

Ursprung der Ultraschall-Messtechnik

Die geschichtliche Entwicklung der Ultraschall-Untersuchungsmethoden ist zeitlich mit der Einführung von Elektronenröhren in der Elektronik und des Sonars in der Seefahrt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbunden. Die ersten Einsatzgebiete waren medizinische Diagnostik und die Prüfung von Metallen.

Ab 1950 wurden auch erste Ultraschallgeräte für die zerstörungsfreie Prüfung von Beton und Naturstein entwickelt. Die besondere Herausforderung bestand in der ausgeprägten Heterogenität und akustischen Dämpfung dieser Werkstoffe. Die dazu notwendigen Prüffrequenzen liegen um den Faktor 10 niedriger gegenüber der Metalluntersuchung, d. h. bei typisch 50 kHz bis ca. 250 kHz.

Mit dieser physikalischen Gegebenheit sind Ultraschallmessungen an Beton und Naturstein überwiegend nur in Durchschallung und nicht, wie bei den erstgenannten Anwendungen, in Reflexion möglich. Auf Grund der niedrigen Prüffrequenzen ist die Abbildungsgenauigkeit von Untersuchungsdetails wesentlich geringer.

Ein besonderer Vorteil der Durchschallung ist die Möglichkeit der sehr genauen Messung der Schallgeschwindigkeit, für eine weitere Auswertung sowie Ermittlung von Materialparametern Voraussetzung.