Einsatz des Impakt-Echo-Verfahrens für die zerstörungsfreie Prüfung von Tunnelinnenschalen

Bramschtunnel Dresden, Impact-Echo Verfahren

Zielstellung

In der Bauphase des Bramschtunnels sollte an einem fertiggestellten Block die Messgenauigkeit des Impakt-Echo-Verfahrens ermittelt werden. An dem noch zugänglichen Bereich des Block-Endes konnte so die reale Dicke der Tunnelinnenschale als Vergleichswert genutzt werden. 

 

Einsatzort: Bramschtunnel Dresden, 2001
Projektleitung: HTW Dresden, Herr Prof. C. Grieger
Messaufbau:

Impakt-Echo-System

Breitbandsensor IE-BB zur Impaktresonanzbestimmung

Impakt-Hammer, Masse 750 g

Software LightHouse 2000-SM mit Modul Impaktmessung

Ergebnis

Die mit dem Impakt-System ermittelten Wanddicken wurden den manuellen Längenmessungen gegenübergestellt und ergaben die im Diagramm dargestellte Korrelation bei einer durchschnittlichen Abweichung von 2,4 % an 24 Einzelmesspunkten.

Die manuell gemessene Wanddicke von durchschnittlich 46,2 cm entspricht damit einer Dickentoleranz von 1,1 cm als Messunsicherheit des Gerätesystems. Die geforderte Genauigkeit von kleiner +-3 % nach RI-ZFP-TU 2007* wird damit sicher erfüllt.

 

*Bundesanstalt für Straßenwesen: Richtlinie für die Anwendung der zerstörungsfreien Prüfung von Tunnelinnenschalen (RI-ZFP-TU), Ausgabe 2007

 

Bildquellen:

[1] © Inkowik | de.wikipedia.org