Verzögerungskonzept: Hochfester Beton B 85 für den Brückenbau

Brückenüberbau - Hochfester Beton B85

Zusammenfassung:

Die Verzögerung der Hydratation von Normalbetonen mit relativ langsamer Festigkeitsentwicklung ist als Stand der Technik zu bezeichnen.

Im Folgenden soll die zeitlich abgestufte Verzögerung von maximal 12 Stunden bis zur verzögerungsfreien Herstellung bei Hochleistungsbeton B 85 für einen Brückenüberbau beschrieben werden. Ziel war der gleichzeitige Hydratationsbeginn des gesamten Betons eines jeden Betonierabschnittes.

 

Diese Gleichmäßigkeit der Erhärtungsprozesse war die Basis für eine zeitnahe softwareunterstützte Berechnung der Frühfestigkeit des Betons, anhand derer der Zeitpunkt des Erreichens der geplanten Festigkeit zum Aufbringen der Teilvorspannung bestimmt und dem mit den Spannarbeiten beauftragten Unternehmen vorgegeben werden konnte. Die dazu erforderlichen technologischen Voraussetzungen und die durchgeführten Versuche einschließlich Umsetzung an der Luckenberger Brücke werden vorgestellt.

Sonderuck im Fachmagzin "beton"

Der ausführliche Bericht erschien als Sonderdruck des Fachmagazins "beton" im Jahre 2002, Ausgabe 6 mit dem Titel "Hochfester Beton B 85 als Massenbeton für den Brückenbau" von den Autoren Kerstin Wassmann und Rolf Silbereisen. 

Ein Bezug des Artikels ist unter nachfolgendem Link möglich: Link zum Magazin "beton". Alternativ stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gern für Fragen zur Verfügung.