| Bestimmung des dynamischen E-Moduls mit Dehnwellen-Messungen | |
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Autor: Geotron-Elektronik |
Verfasst:2004 |
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Literatur:
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Beiträge zur Baustoffforschung Normen:
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Eine Ultraschall-Messmethode zur direkten Bestimmung von elastischen Materialkennwerten als vielseitige Unterstützung im Baustofflabor und in der Denkmalpflege. Im Bauwesen, der Geophysik sowie der Denkmalpflege ist die Bestimmung spezifischer Materialparameter, wie die Ausbreitungsgeschwindigkeit elastischer Wellen, die Poissonsche Querkontraktionszahl und der Elastizitätsmodul Grundlage zur Materialbeurteilung und dient als Ausgangspunkt zu anschließenden Maßnahmen wie Qualitätsbewertung, Restaurierung oder Konservierung. Das Hauptanwendungsgebiet des Dehnwellenmessverfahrens besteht in der Bestimmung der elastischen Kennwerte aus den Messwerten Laufzeit der Longitudinalwelle und Frequenz der Dehnwelle:
Zum Einsatz kommen Materialproben in Prismen- oder Bohrkernform, mit einer Länge im Bereich von 2 - 70cm und einem Längen:Breiten-Verhältnis von ca. 2:1 bis 4:1 . Sie werden in Stahlformen hergestellt oder den Messobjekten wie z.B. Skulpturen aus dem nicht sichtbaren Bereich entnommen. Der Materialzustand kann mit diesen Absolutwerten wesentlich detaillierter beschrieben werden als bei reinen Durchschallungsmessung die Relativwerte liefern. Der Einfluss von z.B. verschiedenen Binde-
und Konservierungsmitteln auf das
Original ist damit mess- und berechenbar. Ein weiteres Einsatzgebiet dieser Prüfmethode ist die optimierte Herstellung von Mörteln und Steinersatz- oder Steinergänzungsmassen. Diese können gezielt auf die benötigten Eigenschaften abgestimmt werden. Schon während der ersten Eignungsprüfung lässt sich das Abbindeverhalten und die Erhärtung mit dem Ultraschallsystem "CELplus" messen und darstellen.
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