| Allgemeines | |
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Autor: GEOTRON-ELEKTRONIK |
Verfasst: 1999 / 2005 |
Normen:
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Zur Bestimmung der Ausbreitungsgeschwindigkeiten elastischer Wellen in Gestein und Beton werden grundlegend folgende Verfahren unterschieden. Dabei ist für die jeweilige Messaufgabe die dargestellte Prüfkopfanordnung nutzbar.
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Die Durchschallungs-
oder Transmissionsmessung ist die am häufigsten angewandte Prüftechnik
und dient der Ermittlung von Longitudinalwellengeschwindigkeit VP, der Gleichmäßigkeit
bzw. Homogenität, dem Dämpfungsverhalten und akustischem Übertragungsverhalten
des Prüflings. Die Messstrecke kann je nach Prüfkopfwahl zwischen wenigen Zentimetern
und 3-5 Metern liegen.
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Die Oberflächenmessung wird bei nur
einseitig zugänglichem Prüfling oder zur Bestimmung von Verwitterungstiefen
eingesetzt. Dabei kann zusätzlich zu VP die Geschwindigkeit der Transversal-
und Rayleighwelle ( VS , und VR ) bestimmt werden. Als Variante dazu ist auch
eine Ankopplung über Ecke d.h. diagonal möglich.
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Zur Risstiefenmessung
wird wie bei der Oberflächenmessung einseitig und in kurzer Entfernung vom Rissrand
angekoppelt. Es wird mit relativ hoher Verstärkung und mit hoher Messfrequenz
z.B. 250 kHz beginnend, der Einsatz der P-Welle bestimmt. Aus der zuvor an gesundem
Material bestimmten VP kann die Umweg-Laufstrecke und folgend die Risstiefe
des offenen Risses bestimmt werden.
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Die Reflexionsmessung, in der Metallprüfung
als Impuls-Echo-Verfahren die wichtigste Prüftechnik, kann in der Beton- u.
Steinprüfung nur in Einzelfällen eingesetzt werden. Die Gründe dafür liegen
am Prüfobjekt selbst und sind auf Inhomogenitäten ( Zuschlagstoffe, Risse ),
hohe Schallabsorption ( Porosität ) und unzureichende Reflexionshorizonte (
unebene Rückwand ) zurückzuführen. Eine Sonderstellung nimmt das verwandte Resonanzverfahren ein, welches zur E-Modul-Bestimmung eingesetzt wird.
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Zusammenfassung der Wellenarten:
Die Querkontraktionszahl stellt den verbindenden Parameter zwischen den einzelnen Schallgeschwindigkeiten im Festkörper dar. Ausgehend von der schnellsten Wellenart, der Logitudinalwelle, welche beispielsweise mit 100% bewertet wird, bestimmt die Querkontraktionszahl als Materialkonstante das Verhältnis zu den anderen Schallgeschwindigkeiten, z.B. Dehnwelle ca. 90%, Scherwelle ca. 60% und Oberflächenwelle ca. 50% bei µ= 0,2. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie dazu auch HIER. In diesem Dokument zeigt ein Nomogramm den prinzipiellen Zusammenhang der Schallgeschwindigkeiten. Auswirkung der Material - Inhomogenität auf die Übertragung von Ultraschallsignalen
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| Beton (heterogen)
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feiner körnig u. kristalliner Stein
(homogen)
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niedrige Frequenz / große Wellenlänge
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hohe Frequenz / kleine Wellenlänge |
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Bei der Ultraschallprüfung von Stein und Beton muss ein Kompromiss zwischen Materialdämpfung und Richtwirkung der Prüfköpfe eingegangen werden. In der Regel muss die Prüffrequenz im Bereich von 20..250 kHz liegen, wobei eine Richtwirkung des Schallstrahles vollständig verloren geht. Aus diesem Grund wird fast ausschließlich in Transmission, d.h. in Durchschallung gemessen. Die ermittelte Laufzeit der Longitudinalwelle wird zur Berechnung der Schallgeschwindigkeit genutzt, da diese primär mit den Gefüge- und Materialeigenschaften korreliert ist. |
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Das Prinzip einer Laufzeitmessung |
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